Briefmarken-Preisvergleich
Besucher seit 17.08.11
Gesamt 1.290.854
Heute:162
Gestern: 584
Impressume-mail sendenZum GästebuchYou Tube Film
Der LeitfadenDas Buch
Der DownloadBuch bei amazon  
Guten Morgen, liebe Briefmarkenfreunde !
Was gibt es NEUES in meinen Homepages ?              Geändert am: 30.01.2018
Zwischenzeitlich ist die Zahl der Besucher auf meinen Seiten auf über 1,2 Millionen angewachsen - und man spürt den Wandel im Sammlerverhalten immer deutlicher. Die besten ......  

... Qualitäten im Bereich "Gestempelt" werden hoch beboten, portorichtige Ganzsachen sind gesucht und haben kaum die Chance unbeachtet zu bleiben.
Allerdings, ich meine, das ist ein typisches Phänomen der Philatelie, treibt das Verhalten der Marktteilnehmer schon wieder die bekannten Blüten: es werden einerseits teils Preise angesetzt, die nur den einen Schluß zulassen, der Sammler solle über die Schmerzgrenze hinaus "ausgenommen" werden. Andererseits bieten Sammler Beträge, die einen den Kopf schütteln lassen. Ein paar Beispiele hierfür Berlin MiNr. 64-67 gestempelt: Mi€ 40,00 wurde der Satzb bei ebay für € 76,75 zugeschlagen, MiNr. 91-100, Mi€ 50,00 erzielte € 76,17, MiNr. 101-105, Mi€ 50,00 wurde für € 77,00 verkauft und, man glaubt es kaum, MiNr. 87, Mi€ 30,00 erzielte gar € 78,50! Die Marken hatten allesamt mehr oder weniger zentrische Berlin-Charlottenburg-Stempel, also nicht so wahnsinnig seltene Versandstellenstempel - aber auch die gibt es besserer Qualität. Ich halte das für überzogen, denn man muß sich die Frage stellen, wie man dann beste Stempel normaler Postämter bewerten, soll? Wie, wenn man sich Eckränder, Formnummern etc. vorstellt?

Oder sind das "Ausrutscher", bei denen zwei Sammler, die diese Marken unter allen Umständen haben wollten, mit Ihrem Gebot übers Ziel hinausschossen?

Ich meine nach wie vor, daß Wissen die wichtigste Voraussetzung dafür ist, sinnvoll, befriedigend, preiswert und zukunftorientiert Briefmarken zu sammeln - und logisches Denken bleibt das Tüpfelchen auf dem i.

Dann kommt man übrigens auch darauf, daß postfrisches Sammeln nach wie vor seine Berechtigung und eine gute Zukunft hat - allerdings ohne Abo - und ausschließlich sammlerisch bester Qualität.
Briefmarken Preisvergleich
Briefmarken-Preisvergleich ist ein weiterer Baustein meines Informationsnetzes, das sich zur Aufgabe gemacht hat, dem interessierten Briefmarkensammler die Möglichkeit zu geben, sich umfassend über einen ansonsten kaum über- bzw. durchschaubaren, ja täuschenden, oft betrügerischen Philateliemarkt zu informieren.
Briefmarken-Preisvergleich kann nun natürlich nicht bedeuten, den niedrigsten Preis für beliebige, gar alle Objekt zu ermitteln. Das würde jeglichen Rahmen sprengen und wäre nie auf einem auch nur annähernd aktuellen Stand zu halten.
Nein, ihr Sinn ist darin zu sehen, vergleichbare, beispielhafte sogenannte Luxus-Angebote mehrerer Anbieter gegenüber zu stellen, um dahingehend zu sensibilisieren, wo und wie man Briefmarken wahrscheinlich am besten und am günstigsten einkauft, welche Anbieter teuer, welche Anbieter interessant sind - und diese Unterschiede sind gewaltig. Eine im Grunde genommen überschaubare Anzahl von Beispielen läßt sich regelmäßig auch auf das Gesamtpreisniveau eines Anbieters übertragen, wobei es natürlich Ausnahmen, z.B. durch Lock- oder "sogenannte" Sonderangebote, die es jedoch trotz massenhafter scheinbarer Gegenbeweise, nicht geben kann.
Beim Briefmarkensammeln sollte der finanzielle Aspekt den vergnüglichen Charakter unseres tollen Hobbys nicht übertönen, er sollte einfach nur gleichrangig sein, denn nur das garantiert langfristigen Spaß und Erfolg.
Ich empfinde es als überhaupt nicht erstrebenswert, für ein Objekt einen höheren Preis zu zahlen, als dieses an tatsächlichem Wert darstellt. Briefmarkensammeln ist nicht, wie von der Briefmarkenlobby egoistisch und die Geschäftspartner, also die Sammler, für dumm verkaufend dargestellt wird, zwangsläufig ein Verlustgeschäft, im Gegenteil wird es, wenn man es richtig betreibt, immer zumindest den erbrachten Einsatz sichern - und, das ist doch klar, nur so kann unser Hobby zum lebenslangen Spaß werden - und nur der ist mir wichtig, ob der Händler dann weiniger Spaß hat, ist mir völlig gleichgültig.
Die Briefmarkenlobby produziert massenhaft privates Machwerk, umgangssprachlich als Schrott bezeichnet, das sie, obwohl wertlos und im Grunde ohne Wiederverkaufswert, zu hirnrissigen Preisen an unbedarfte bzw. uninformierte Sammler verhökert. Für den informierten Sammler sind das immer 100%ige Verluste, denn dafür gibt es keinen Käufermarkt.
Aber selbst bei den sammelwürdigen Objekten wird der Sammler durch Übervorteilung durch einen Großteil von Händlern, besonders aber den Briefmarken-Versandhäusern buchstäblich abgezockt. Sammelerfolge werden so durch total überhöhte Preise von vornherein vereitelt. In den überwiegenden Fällen ist es ohne Probleme möglich, gleiche Objekte für 10 % von deren Preisen erhalten zu können - und das sind dann Preise, die den tatsächlichen Sammelwert widerspiegeln.
Die Auswahl der im Vergleich stehenden Anbieter, die nicht statisch bleiben wird, kann selbstverständlich auch nur beispielhaft sein und wird sich trotzdem im Wesentlichen auf die Häuser beschränken, die sich dem Sammler durch eine intensive Werbung immer wieder anbieten oder aus sonstigen Gründen besonders in Erscheinung treten.
Diese Übervorteilung von uns Sammlern mit total überhöhten Preisen ist jedoch nur ein Feld, auf dem wir betrogen werden - lesen Sie sich auch auf meinen anderen Internetseiten in die Problematik dieses wunderschönen Hobbys ein und finden so den Weg, es selbst erfolgreich und mit viel Spaß zu betreiben.
Genießen Sie unser schönes Hobby mit Spaß, vor allem aber durch Wissen.